RÄTSELN & Reisen : Russisch in Sankt Petersburg – zwei Wochen lang

Dieses Wochenende findet in Berlin die Expolingua statt. Auf der Messe für Sprachen und Kulturen präsentieren sich mehr als 150 Aussteller aus etwa 25 Ländern. Aus diesem Anlass verlosen wir in dieser Woche eine Sprachreise nach Russland. Ziel der Reise ist St. Petersburg. Lernen Sie nicht nur die Sprache, sondern auch die Stadt kennen. Angeboten wird ein zweiwöchiger Kurs mit 20 Wochenstunden. Übernachten wird der Gewinner des Reiserätsels wahlweise in einer Gastfamilie im Einzelzimmer mit Halbpension oder in einem Einzelzimmer im WG-Appartement ohne Verpflegung. Die Schule liegt in der Innenstadt in der Nähe der Metrostation „Ligosky Prospekt“. Die Haupteinkaufsstraße Newsky Prospekt ist zu Fuß zu erreichen. Gewinnen Sie diese zweiwöchige Sprachreise nach Russland, gesponsert vom GLS Sprachenzentrum Berlin in Zusammenarbeit mit der Expolingua Berlin.

1. MUSEALES

Das Hauptgebäude des Zarenschlosses, der Winterpalast, wurde dreimal abgerissen und durch immer prächtigere Bauten ersetzt. Katharina die Große begann damit, Kunstgegenstände zu kaufen und den Winterpalast damit zu bestücken. Die Sammlung erweiterte sich kontinuierlich, so dass nach und nach weitere Gebäude dazugebaut werden mussten. Mit knapp drei Millionen Inventarnummern und über 60 000 ausgestellten Exponaten ist die berühmte Kunstsammlung rund zehnmal größer als der Louvre. Wie heißt das berühmte Museum in Sankt Petersburg?

2. DAMPFENDES

Man schwitzt, man wird geschlagen und manch einer empfindet dabei durchaus auch noch Wohlbehagen. Wo ist man denn hier gelandet? Herzlich willkommen im Russischen Dampfbad! In der Regel wird strikt nach Geschlechtern getrennt geschwitzt. Der Unterschied zur finnischen Sauna ist, dass im Schwitzraum eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Auch klopfen sich in der Schwitzkammer die russischen Dampfbadbesucher mit Birkenzweigbündeln selbst beziehungsweise gegenseitig mehr oder weniger heftig bis zur Erschöpfung ab. Wie heißt denn die typisch russische Dampfstube?

3. SPRACHLICHES

In Russland werden Männer und Frauen nicht mit dem Nachnamen angesprochen. Falls Sie also Herrn Putin treffen sollten, wird er sich freuen, wenn Sie ihn mit Wladimir Wladimirowitsch ansprechen. Auf den Nachnamen Putin können Sie dann ruhig verzichten. Also, Vorname: Wladimir, Nachname: Putin. Doch was ist mit dem mittleren Namen Wladimirowitsch? Woher stammt der mittlere Teil des Namens?

4. TRADITIONELLES

Große Areale rund um St. Petersburg, aber auch um die anderen großen Städte Russlands, bestehen aus Kleingärten mit Sommerhäusern oder nur einfachen Baracken. Klassisch ist immer noch das einfache Holzhaus. Obwohl sich die Reichen natürlich auch am Wochenende oder in den Ferien jeglichen Luxus leisten. Wie nennen denn die Russen allgemein ihr Ferien- oder Wochenendhaus?

5. FALSCHES

Während sich die Kleinsten bei uns auf den Heiligen Abend freuen, kommen die Kinder in St. Petersburg und im übrigen Russland erst zu Neujahr voll auf ihre Kosten. Dann erscheint nämlich „Väterchen Frost“, die russische Weihnachtsmannvariante. Er reist auch nicht aus Lappland an, sondern aus Welikij Ustjug, einer hübschen Kleinstadt 1100 Kilometer nordöstlich von Moskau. Ded Moros oder auch Väterchen Frost, lebt erst seit kurzem dort. Genauer seit Dezember 1998. Zum Neujahrstag macht er sich auf den Weg, um die Geschenke zu verteilen. Eine prächtige Troika bringt Ded Moros und seine Helfer dann ins ganze Land. Mit dabei: seine bezaubernde Enkelin, das Schneemädchen Snegurotschka. Nicht von ihrer Seite weicht die Krotkaja Koschka, frei übersetzt die mollig weiche Katze, die wärmend um ihre Beine streicht. Und auch der Junge Novi God, also „Neujahr“ ist mit von der Partie. Mal sitzt er mit auf dem Pferdeschlitten, manchmal fliegt er vorneweg auf einer Rakete.

Welcher der erwähnten Helfer gehört nicht zu Väterchen Frosts Begleitern? ajö

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben