TIPPS FÜR FLUSSREISEN : Die Donau bleibt der Klassiker

Landschaften durchfahren, in Innenstädten anlegen – Flusskreuzfahrten sind bei deutschen Urlaubern im Trend: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent, wie eine Studie des Deutschen Reiseverbands (DRV) in Berlin zeigt. Demnach hat sich die Zahl der Reisegäste auf Flussschiffen binnen zehn Jahren auf 334 000 Passagiere fast verdoppelt.

DIE REVIERE

Ganz klar: Die Donau ist der Klassiker schlechthin. Die Rennstrecke ist der Abschnitt zwischen Passau und Budapest, doch die Reise bis zum Schwarzen Meer ist nicht minder interessant.

Der Rhein mit seinen Nebenflüssen Mosel, Nahe und Ahr dürfte jedoch zumindest abschnittsweise landschaftlich einmalig sein: steile Ufer, dramatische Flussschleifen.

Auf der Elbe sind 940 Kilometer schiffbar, bevorzug ist jedoch der Abschnitt zwischen Magdeburg und Dresden bis zum Elbsandsteingebirge.

Schon früh im Jahr und bis spät in den Herbst sind die Schiffe bei milden Temperaturen auf Rhône und Saône unterwegs. Von Lyon aus geht’s bis zum Mittelmeer.

Mehr als 60 Schiffe sind heute auf der Wolga zwischen Moskau und St. Petersburg unterwegs. Kaum minder populär: der Djnepr in der Ukraine.

Es gibt Länder, die man am besten per Fluss erobert: Ägypten vom Nil aus – ein Traum, weil sich fast alles Leben entlang dem Fluss abspielt. Gleiches gilt für Laos, wo der

Mekong eine ähnlich große Bedeutung hat.

Trotz oder wegen des neuen Riesenstaudamms: Der Yangtse zeigt noch immer ein lehrreiches Stück China.

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