Welt : Riesenpanda in Washington erreichte das hohe Alter von 28 Jahren

Der Riesenpanda Hsing-Hsing, ein Symbol für die Entspannung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen, ist im Nationalzoo von Washington am Sonntag eingeschläfert worden. Hsing-Hsing, der mit 28 Jahren die normale Lebenserwartung von Pandas weit überschritt, litt an einer Nierenkrankheit sowie an weiteren Alterserscheinungen.

Zoodirektor McKinley Hudson sagte, seit Freitag habe das Tier kaum noch reagiert und nur mit großen Schwierigkeiten gehen können. Daraufhin traf er die Entscheidung, das Tier zu töten. Das Männchen Hsing-Hsing und das Weibchen Ling-Ling waren 1972 nach dem historischen Besuch des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon in Peking an den Zoo gegeben worden.

Ling-Ling starb 1992 an einem Herzinfarkt. Von den fünf Pandajungen, die sie gebar, überlebte jedoch keines länger als vier Tage.

Nach dem Tod von Hsing-Hsing gibt es in den USA noch fünf Riesenpandas. Drei davon befinden sich in San Diego, zwei weitere kamen diesen Monat im Zoo von Atlanta an, wo sie für ein zehnjähriges Forschungsprojekt bleiben sollen. Insgesamt soll es in China noch etwa 1000 der vom Aussterben bedrohten Tiere geben.

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