Royal Navy : Prinz William sticht in See

Der britische Thronfolger Prinz William fährt mit einem Schiff der Royal Navy zwei Monate lang zur See. Das Ziel ist die Karibik. Aber nicht, um dort entspannt Cocktails zu schlürfen, sondern um Drogenschmugglern das Handwerk zu legen.

Prinz William
Sticht in See. Prinz William dient zwei Monate auf einem Schiff der Royal Navy. -Foto: dpa

LondonPrinz William tritt am Montag seinen Dienst auf einem Schiff der königlichen Marine in der  Karibik an, wo er an Patrouillen zum Aufspüren von Drogenschmugglern teilnimmt. Wie die Royal Navy mitteilte, wird der Einsatz des 25-jährigen Briten zwei Monate dauern. William ist Heeresoffizier, nimmt aber auch an Ausbildungseinheiten anderer Truppenteile teil. Als zukünftiger König wird er eines Tages Oberbefehlshaber sämtlicher britischer Streitkräfte sein.

Der Einsatz des Prinzen dürfte von der britischen Boulevardpresse sehr genau verfolgt werden, da einige der Blätter bereits berichteten, William genieße Vorzüge, die gewöhnlichen Militärs verwehrt bleiben. Im April hatte das britische Verteidigungsministerium bestätigt, dass William während eines Übungsfluges mit einem Hubschrauber der Luftwaffe am Haus der Eltern seiner Freundin Kate Middleton gelandet war. Zuvor hatte er ebenfalls mit einem Militärhubschrauber seinen Bruder Harry abgeholt, um zu einer Feier zu fliegen.

Keine Extrabehandlung für den jungen Prinzen

Konteradmiral Robert Cooling vom Marinestab versicherte, Williams Einsatz werde "für die Besatzung ein Erlebnis und ein Privileg sein und keinesfalls nervtötend". Er werde wie alle anderen jungen Offiziere eintreffen und die gleichen Dinge tun wie die anderen. William, der an Bord Leutnant Wales genannt wird, tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Prinz Charles, seines Onkels Prinz Andrew und seines Großvaters Prinz Philip, die alle in der Marine gedient haben. Williams Bruder Prinz Harry musste Anfang des Jahres einen Kampfeinsatz mit dem britischen Heer in Afghanistan abbrechen, weil eine sorgfältig vorbereitete Nachrichtensperre durchbrochen worden war. (kda/AFP)

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