Schmuckdesign : Hat Heidi geklaut?

Hat sie oder hat sie nicht? Das Topmodel Heidi Klum wird von einem französischen Luxusjuwelier verdächtigt, Ideen für ihre Schmuckkollektion geklaut zu haben. Das Unternehmen Van Cleef & Arpels verklagte die Schöne jetzt.

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Soll Glück bringen: Heidi Klums Kleeblätter-Schmuck. -Foto: dpa

New YorkDas deutsche Supermodel Heidi Klum ist von dem französischen Luxusjuwelier Van Cleef & Arpels wegen angeblichen Ideenklaus verklagt worden. Das Pariser Traditionsunternehmen wirft der 34-Jährigen vor, ihre Schmuckserie mit Glücksklee-Motiven von einem alteingeführten Van-Cleef-Design abgekupfert zu haben, berichtete der Internetdienst tmz.com am Freitag.

Klum hatte die unter ihrem Namen laufende Kollektion für das New Yorker Schmuckhaus Mouawad entworfen. In der bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereichten Klage verlangt Van Cleef & Arpels von beiden wegen Verstosses gegen das Urheberrecht 25.000 Dollar (17.000 Euro) Schadenersatz. Das Design sei so ähnlich, dass es zu "Verwirrung im Markt" führe, heißt es dem Bericht zufolge.

Die Idee entstand im Mailänder Dom

Heidi Klums Sprecher nahm dem Bericht zufolge zunächst keine Stellung, weil er die Klage noch nicht kannte. In einer Internetwerbung für die Schmuckserie heißt es, das Model habe sich während einer Italienreise von Glücksklee-Ornamenten im Mailänder Dom zu dem Design inspirieren lassen.

Klum, die seit 1993 in den USA lebt, hatte ihren internationalen Durchbruch 1998 mit einem Titelfoto auf dem populären Bademodenheft der US-Zeitschrift "Sports Illustrated" geschafft. Bekannt ist sie vor allem wegen ihrer Werbung für die amerikanische Dessous-Firma Victoria's Secret. Unter ihrem eigenen Namen brachte sie zwei Parfüms und zwei Schmuckserien heraus, darunter auch die jetzt umstrittenen Ketten, Ringe und Armbänder mit dem Glücksklee-Motiv. (liv/dpa)

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