Schwarzmeerküste : Elf Tote bei Überschwemmungen in Russland

Bei schweren Überschwemmungen an der russischen Schwarzmeerküste sind mindestens elf Menschen ertrunken. Etwa 300 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, darunter 70 Kinder.

Drei Menschen wurden noch vermisst. Die Behörden verhängten den Ausnahmezustand. Nach heftigen Regenfällen seien mehrere Flüsse über die Ufer getreten und hätten 22 Dörfer überflutet, teilte das Zivilschutzministerium der Region Krasnodar am Samstag der Agentur Ria Nowosti mit. Vor allem im Gebiet um Tuapse nordwestlich des Kurorts Sotschi war die Lage kritisch. Es kam zu Erdrutschen.

Kremlchef Dmitri Medwedew beauftragte den Minister für regionale Entwicklung, Viktor Bassargin, mit einem Hilfsprogramm für die Opfer. Der Schaden gehe in die Millionen, sagte Gouverneur Alexander Tkaschew. Er kündigte Entschädigungszahlungen an. (dpa)

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