Die POETEN der Woche : Die Utopie des Geldes

horst pavlack (28)

Früher, als alles besser war,

vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr,

und eine erste Vorstellung dieser Welt

selten mit der Realität standhält.

In dieser ersten Dekade,

entsprang beiläufig die Frage,

woher stammt das verdammte Geld,

das Mutter in den Händen hält?

Gänzlich unbefangen

bin ich dieser Frage nachgegangen.

Der Handelsablauf ist offensichtlich,

dennoch lag ich nicht ganz richtig.

Mit der ganzen Konsummasse

begebe man sich auf zur Kasse,

zahlt mit einem großen Schein,

Rückgeld ist ja meistens klein.

Dafür kann man nun die Waren,

endlich aus dem Kaufhaus tragen.

Und für die bessere Übersicht

erhält man einen Beleg für sich.

Dieser kleine letzte Akt

hat aus einer Vorstellung

Utopia gemacht!

Denn damals war mir völlig klar,

ist nun kein Geld mehr da,

bittet man aufgrund der Belege,

dass einem das Rathaus neues gebe!

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