Werbinich : Florian Silbereisen?

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Florian Silbereisen ist ein großer Fan der Volksmusik. Deshalb moderiert er jetzt die Volksmusikfeste in der ARD – dabei ist er erst 22. Wie konnte es dazu kommen?

Irgendjemand hat Silbereisen eine Harmonika geschenkt, als er fünf Jahre alt war. Seitdem ist er der Volksmusik verfallen. Silbereisen kommt aus Passau in Süddeutschland. In seiner Schule hat das bayerische Fernsehen Talente gesucht – und ihn gefunden.

Aber es machen doch nur alte Leute Volksmusik.

Das stimmt so nicht. Stefanie Hertel und Stefan Mross zum Beispiel, die sind auch noch jung.

Wie halten die das aus?

Gerüchten zufolge trinken sie gerne mal zu dritt Bier, wenn sie auf Tournee sind. Silbereisen kommt auch mit den Alten gut klar. Auf sein Kommando fangen sie alle an zu schunkeln.

Das heißt, sie haken sich unter und wiegen sich im Rhythmus hin und her?

Dabei kommen sie in Stimmung. Sie fühlen sich einander zugehörig, geborgen und fröhlich. Sie können Gicht und Geldsorgen vergessen.

Würden sich Alte und Junge besser verstehen, wenn es mehr Florian Silbereisens geben würde?

Ja. Silbereisen ist genau so, wie ältere Leute sich die Jugend wünschen. Er tut zwar frech, aber er hat ein Haus gebaut, das direkt neben dem seiner Eltern steht.

Darum beneiden ihn sicher viele.

Carmen Nebel beneidet ihn. Aber nicht um das Haus, sondern um die Einschaltquoten. Nebel hat Silbereisens Job zuerst gemacht. Aber wenn Silbereisen moderiert, gucken viel mehr Leute zu. oom

Nicht zu verwechseln mit Florian Haffa, den Goldberg-Variationen und Markus Kavka

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