Gut im Bilde : Eine Begegung am Rande

Unsere Autorin Bea Marer sprach mit dem Hausfotografen des Bundespresseamtes.

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Dicht dran. Der Hausfotograf des Bundespresseamtes steht sonst hinter der Kamera.Foto: Matthias Riens

Langsam hat sich die Jugendredaktion daran gewöhnt, auf einem Podest zu arbeiten. Gut sichtbar für jedermann, der den Theo-Haubach betritt. Doch die meisten Besucher interessieren sich ohnehin zunächst für die Europaausstellung, die hier anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge installiert wurde. Eine Fotostrecke der vier BPA-Fotografen erinnern an besonders eindrucksvolle Momente aus dem letzten halben Jahrhundert. Bernd Kühler ist einer dieser Fotografen. Der gesetzte ältere Herr blickt verschmitzt drein, gerade bewundert eine Besuchergruppe seine Werke. Diese allein schon bilden die halbe Ausstellung. Kein Wunder, schließlich fotografiert Kühler schon seit 15 Jahren für die Bundesbildstelle des BPA. Dass es solch eine Abteilung überhaupt gibt, wusste er wie viele andere auch nicht. Erst durch ein Ausschreiben wurde er darauf aufmerksam, bewarb sich – und wurde prompt genommen. 35 Jahre Berufserfahrung bei der Zeitung haben da ihre Spuren hinterlassen. Um die Jahrtausendwende herum erlebte er die Umstellung auf digitale Fotografie, das habe vieles leichter gemacht. Früher musste man noch Abzüge oder Negative per Post verschicken. Heute drückt man ein paar Tasten am PC und damit ist es erledigt. Er bedauere es nicht, sein eigener Herr als Freiberufler zu sein zu können, die hätten es heutzutage ja auch nicht leicht.

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