Werbinich : Wie’s uns gefällt

Luisa Funck (15)

Diese Woche:

So weit entfernt und doch so nah,

Wie Regentropfen beisammen

Jeder lebt sein eigenes Leben,

Will immer mehr erlangen.

* * *

Ungeduld und Geiz

Umfassen die Welt

Und jeder tut, wie’s ihm gefällt.

Nichts ist mehr umkehrbar

Keine Zeit in Mengen da

Geben und nehmen,

Nehmen und geben,

Das gehört nicht mehr zum Leben.

* * *

Nehmen ist leicht,

Doch das Geben

Mehr und mehr weicht.

Was unmodern ist, wird verbannt,

Und das Neue wird gesandt.

* * *

Alles wollen sie haben

Koste es sie Kopf und Kragen.

Viele haben Geld in Massen,

Kommt nun ein Bettler,

So wird es erblassen.

* * *

Seht zu , dass so die Welt ist nicht,

Setzt weiter starkes Gegengewicht!

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