Wetter : Osteuropa stöhnt unter Hitze - Behörden verlängern Mittagspause

Hitzewelle in Osteuropa: In der serbischen Hauptstadt Belgrad sagen die Meteorologen für Freitag Temperaturen von 43 Grad voraus. Aber auch in anderen osteuropäischen Ländern wird geschwitzt: In Rumänien gibt es sogar Hitzealarm.

Hitzewelle
Im polnischen Warschau ist die Mittagshitze bei Temperaturen um die 40 Grad nur unter einem Springbrunnen auszuhalten. -Foto: dpa

BukarestHitzewelle in Osteuropa: In der serbischen Hauptstadt Belgrad sagten die Meteorologen für Freitag Temperaturen von 43 Grad voraus. Auch in Rumänien bleibt es heiß, in den kommenden Tagen werden bis zu 42 Grad im Schatten erwartet. Bei Temperaturen um 38 Grad waren in den vergangenen Tagen in Rumänien fünf Menschen gestorben. Die Behörden erweiterten den Hitzealarm am Donnerstag auf 32 von 41 Landeskreise sowie Bukarest. In der mazedonischen Hauptstadt Skopje erreichen die Temperaturen seit Tagen Werte um die 40 Grad. Am Sonntag rechnen die Meteorologen mit mehr als 43 Grad.

Wegen der großen Hitze verlängerte das Gesundheitsministerium in Rumänien die Mittagspause für Beamte auf sechs Stunden. Die Behörden sollen nun vom frühen Morgen bis 11 Uhr und dann wieder ab 17 bis 20 Uhr öffnen. Die Regierung in Mazedonien ordnete an, dass alle Staatsbediensteten in den nächsten beiden Wochen nur noch von 7 Uhr bis 14 Uhr arbeiten dürfen. Einige serbische Städte schickten ihre Angestellten wegen der Hitze schon um 13 Uhr nach Hause.

In Rumänien dürfen zudem Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen tagsüber nicht auf den Straßen unterwegs sein, um den Asphalt zu schonen. Züge müssen ihr Tempo drosseln, weil Gleise sich bei diesen hohen Temperaturen verformen. (mit dpa)

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