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Zugunglück von Bad Aibling : Fahrdienstleiter war wohl durch Smartphone-Spiel abgelenkt

Bis kurz vor dem Zugunglück mit elf Toten bei Bad Aibling soll der Fahrdienstleiter auf seinem Smartphone gespielt haben. Nun wurde er in Untersuchungshaft genommen.

Rettungskräfte stehen am 09.02.2016 an der Unfallstelle eines Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling (Bayern).
Rettungskräfte stehen am 09.02.2016 an der Unfallstelle eines Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling (Bayern).Foto: dpa

Zwei Monate nach dem Zugunglück von Bad Aibling mit elf Toten ist der Fahrdienstleiter in Untersuchungshaft genommen worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft in Traunstein am Dienstag mit. Dem Mann werde vorgeworfen, auf seinem Handy bis kurz vor dem Zusammenprall der beiden Züge ein Computerspiel gespielt zu haben und dadurch abgelenkt gewesen zu sein.

Das Amtsgericht Rosenheim habe Untersuchungshaft wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angeordnet. Den Ermittlern zufolge wird dem Mann nach den neuen Erkenntnissen zu seiner Handynutzung nicht mehr nur Augenblicksversagen, sondern eine erheblich schwerer ins Gewicht fallende Pflichtverletzung vorgeworfen. Er habe das Spielen gestanden, aber bestritten, davon abgelenkt worden zu sein. (AFP)

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