Wirtschaft : 54 Milliarden Mark für Bundesanstalt für Arbeit

Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt schlägt sich auch im neuen Haushalt der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit nieder. Der Verwaltungsrat billigte am Freitag den Etat für 2002 mit einem Volumen von 54,124 Milliarden Euro (105,86 Milliarden Mark). Das sind 2,4 Milliarden Euro mehr, als im laufenden Jahr veranschlagt waren. Den Zahlen liegt eine durchschnittliche Arbeitslosenzahl von 3,893 Millionen und ein Wirtschaftswachstum von real 1,25 Prozent zu Grunde. Als Zuschuss des Bundes sind zwei Milliarden Euro eingeplant. Die Arbeitgebervertreter im besetzten Verwaltungsrat sowie ein Ländervertreter stimmten dem Haushalt nicht zu. Die knappen Mittel müssten effizienter eingesetzt werden, sagte Jürgen Wuttke von der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände. "Der Haushalt muss ein Signal zur Senkung der Lohnnebenkosten und des Beitragssatzes setzen."

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