Wirtschaft : Abenteuer für Milliarden

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Asien war lange auf der DaimlerChrysler-Landkarte ein weißer Fleck – bis zum September 2000, als der Konzern sich für 2,2 Milliarden Euro ein Drittel des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors kaufte. Auch beim koreanischen Konzern Hyundai stiegen die Stuttgarter ein. Doch die Sanierung verlief schleppender, als Jürgen Schrempp sich das vorgestellt hatte. Mitsubishi verlangte nach immer neuem Geld, hatte faule Kredite in den USA und große Qualitätsprobleme. Entnervt und unter dem Druck der Aktionäre beendete Daimler-Chrysler 2004 das Abenteuer, heute gibt es nur noch Kooperationen mit den Japanern. brö

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