Wirtschaft : Audi bietet den Besitzern des "TT" eine Nachrüstung an

Audi AG, Ingolstadt. Audi bietet den Besitzern des "TT" eine Nachrüstung mit dem Sicherheitssystem ESP an. Die Halter müssen allerdings 650 Mark als Selbstbeteiligung tragen. Für die Zeit des Umbaus stellt Audi kostenlos ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Bislang wurden rund 60 000 "TT" verkauft.

Mania Technologie AG, Weilrod. Die Gesellschaft hat im vierten Quartal 1999 ein unter den Erwartungen liegendes Ergebnis erzielt. Dennoch ist Mania für die Jahre 2000 und 2001 zuversichtlich. Das Ergebnis vor Steuern soll auf 32 Millionen Mark wachsen, was einer jährlichen Steigerungsrate in den Jahren 1199 bis 2001 von 53 Prozent entspräche.

Refugium Holding AG, Königswinter. Die Gesellschaft will die offenbar gefälschten Bilanzen von 1997 und 1998 neu erstellen. Damit wird der Nichtigkeitsklage der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre statt gegeben, womit der Weg für eine baldige gerichtliche Nichtigkeitserklärung der Bilanzen frei ist. Die tatsächlichen Verluste 1997 und 1998 seien bereits im Halbjahresergebnis 1999 mit 57 Millionen Mark bilanziert worden.

SAirGroup, Zürich. Die Gruppe übernimmt 34 Prozent der Anteile der portugiesischen TAP Air Portugal. Der Kaufpreis in Höhe von umgerechnet 310 Millionen Mark soll in Form einer Kapitalerhöhung für die portugiesische Staatslinie gezahlt werden. SAirgroup kann ihren Anteil in den kommenden vier Jahren bis auf 39 Prozent aufstocken. 51 Prozent der TAP bleiben im Besitz des Staates.

Teldafax AG, Marburg. Teldafax und die ebenfalls am Neuen Markt notierte Drillich AG wollen in den Bereichen Festnetz und Internet zusanmmenarbeiten. Teldafax wird darüber hinaus 50 Prozent an der Netztel Plus Drillisch AG, einem Service-Provider für D1 und D2, erwerben.

TUI Group, Hannover. Die Preussag-Tochter hat rückwirkend zum 1. Januar 75 Prozent der Anteile an der Wiener GTT Holding GmbH erworben. GTT hält 100 Prozent an der Gulet Touropa Touristik, dem größten Reiseveranstalter Österreichs.

VW AG, Wolfsburg. Im Streit um die Übernahme von 1800 befristet Beschäftigten bei Volkswagen in Wolfsburg wollen auch die Betriebsräte anderer VW-Werke Druck machen. Der Europäische Konzernbetriebsrat von VW beschloss, dass kein europäisches Werk die Produktionsausfälle in Wolfsburg während der aktuellen Auseinandersetzungen ausgleichen wird. Im südafrikanischen Werk in Uitenhage hat VW 1450 Arbeiter und damit ein Drittel der Belegschaft wegen eines wilden Streiks entlassen.

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