Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Enron verkauft Stromversorger und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der US-Energiekonzern Enron verkauft seine Elektrizitätsgesellschaft Portland General Electric für 1,875 Milliarden Dollar (vier Milliarden Mark) an die Northwest Natural Gas Company. Northwest zahlt 1,5 Milliarden Dollar in bar und den Rest in Wertpapieren. Die Gesellschaft übernimmt auch 1,1 Milliarden Dollar Schulden von Portland General. Northwest Natural Gas ist der größte Erdgasversorger im US-Bundesstaat Oregon mit 525 000 Kunden. Portland General hat 730 000 Kunden im Nordwesten.

Infineon baut neue Zentrale

Infineon will in der neuen weltweiten Zentrale bis zu 7000 Mitarbeiter aus neun Münchner Standorten zusammenfassen. Das sagte eine Sprecherin wenige Tage vor der Vorstellung der Pläne für die Konzernzentrale in München. Die Zusammenlegung der Standorte im Spätsommer 2003 führe aber nicht zu einem zusätzlichen Arbeitsplatzabbau. Infineon hatte bereits angekündigt, wegen der Halbleiterflaute weltweit 5000 Stellen zu streichen. Der rund 500 Millionen Euro teure Neubau werde von der Projektgesellschaft Mo To finanziert und von Infineon gemietet.

Clear Channel kauft Ackerley

Das US-Medien-, Werbe- und Unterhaltungsunternehmen Clear Channel Worldwide will die US-Medienfirma Ackerley für insgesamt rund 800 Millionen Dollar (gut 1,7 Milliarden Mark) übernehmen. Zum einen gibt Clear Channel im Zuge eines Aktientauschs 506 Millionen Dollar aus. Zum anderen sollen 294 Millionen Dollar an Ackerley-Schulden übernommen werden. Die Ackerley-Aktionäre sollen 0,35 Clear-Channel-Aktien je eigenem Anteil erhalten. Ackerley verfügt über zahlreiche Fernseh- und Rundfunksender sowie über Werbemedien. Clear Channel ist der weltgrößte Anbieter von Plakatwerbung im Freien.

Marseille-Kliniken wächst

Die Marseille-Kliniken AG einer der führenden Anbieter von Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland, ist weiter auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres (1. Juli 2001 bis 30. September 2002) verbesserte sich das Ergebnis von zwei Millionen auf 2,9 Millionen Euro. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 11,5 Prozent auf 45,8 Millionen (Vorjahr: 41,1 Millionen) Euro.

EM.TV tritt Formel-1 ab

Der krisengeschüttelte Medienkonzern EM.TV hat weitere Anteile an der Formel 1 an die Kirch-Gruppe abgetreten. Die Gruppe hat von ihrem Recht Gebrauch gemacht, ein Darlehen in weitere Anteile an der Zwischenholding Speed zu wandeln. EM.TV verbleibt eine Finanzbeteiligung von 16,7 Prozent an der Formel-1-Holding SLEC. Die Kirch-Gruppe hält nun 58,3 Prozent.

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