Wirtschaft : Automobilmarkt: Schwache US-Konjunktur belastet viele Autobauer

Die schwache US-Konjunktur hat bei den Autobauern General Motors, Ford und Chrysler in den ersten vier Monaten 2001 zu teils zweistelligen Absatz-Einbrüchen geführt. Porsche und BMW konnten hingegen auf dem US-Markt noch einmal zulegen.

Wie der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche am Mittwoch mitteilte, konnte der Autobauer in den ersten vier Monaten mit 9157 Einheiten (plus 7,1 Prozent) mehr Sportwagen in Nordamerika verkaufen als jemals zuvor in diesem Zeitraum. Im April wurden 2560 Fahrzeuge ausgeliefert, dies waren 10,8 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres (2310 Einheiten).

Mercedes-Benz musste hingegen in den USA beim Gesamtfahrzeugabsatz in den ersten vier Monaten eine leichte Einbuße hinnehmen. Insgesamt wurden 63 619 Einheiten verkauft. Dies war ein Minus von drei Prozent. Alleine im April ging der Fahrzeugabsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um acht Prozent auf 16 546 Einheiten zurück.

BMW verkaufte dagegen im April in den Vereinigten Staaten nach eigenen Angaben 20 012 Fahrzeuge. Das sei das zweitbeste Monatsergebnis überhaupt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies laut BMW Nordamerika ein Plus von fast 4700 Fahrzeugen oder rund 30 Prozent. Unter den US-Herstellern erlebte Chrysler in den ersten vier Monaten beim Gesamtfahrzeugabsatz den größten Einbruch. Die US-Sparte verkaufte 14 Prozent weniger und kam auf 783 930 Einheiten. Im April war der Pkw-Absatz um 33 Prozent eingebrochen.

Ford verkaufte in den ersten vier Monaten 1 206 924 Fahrzeuge. Dies war ein Minus von 13 Prozent. Im April hatte der Hersteller eigenen Angaben zufolge 22 Prozent weniger Pkw im Vergleich zum Vorjahresmonat und zwölf Prozent weniger Lkw abgesetzt.

General Motors setzte in den ersten vier Monaten ebenfalls weniger Fahrzeuge in den USA ab als im Vorjahreszeitraum. Das Minus betrug neun Prozent. General Motors verkaufte 1.530.951 Fahrzeuge.

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