Wirtschaft : Autos und Mädchen

Die „Boersencrasher 2“ führen beim Planspiel Börse

Den Sieg im Blick.
Den Sieg im Blick.

Berlin - Im vergangenen Jahr sind sie knapp an einem Sieg vorbeigeschrammt, „dieses Mal gewinnen wir auf jeden Fall“, sagt David Gajda. Sein Team „Boersencrasher 2“ belegt in dieser Woche den ersten Platz beim Planspiel Börse von Sparkassen und Tagesspiegel. In der Onlinesimulation spekulieren Schüler mit fiktivem Geld an der Börse. Sie investieren in Aktien oder Fonds und versuchen, so viel Gewinn wie möglich zu machen.

Die „Boersencrasher 2“ (unter dem Namen Boersencrasher haben sie schon beim letzten Mal gespielt, dieses Jahr war er schon vergeben) haben ihr Startkapital von 50 000 Euro seit Anfang Oktober schon um mehr als 6700 Euro vermehrt. „Wir haben vor allem auf Autowerte gesetzt“, erzählt Gajda. In China eröffneten sich den Konzernen neue Absatzmärkte und auch in Deutschland kauften die Leute im aktuellen Aufschwung wieder Autos. Die Schüler des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums informieren sich im Internet über Kursverläufe und Wirtschaftsnachrichten. Gemeinsam entscheiden sie, wo sie investieren. Anh Thu Hoang ist neu in der Gruppe. Als einziges Mädchen bringe sie auch mal andere Aktien außer Autos ins Gespräch, erzählt Gajda. Momentan lautet ihr heißer Tipp Infineon. Teamchef Gajda glaubt, es war kein Zufall, dass im letzten Jahr eine Mädchengruppe das Planspiel gewonnen hat. mirs

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