Wirtschaft : Bahn sucht neue Wege ins Hafengeschäft

Container-Betreiber Eurogate im Fokus

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Bremen/Berlin - Die Deutsche Bahn sucht nach dem Scheitern in Hamburg dem „Spiegel“ zufolge neue Wege ins lukrative Hafengeschäft. Der Bahn-Konzern sei an Europas größtem Containerterminal-Betreiber Eurogate aus Bremen interessiert, berichtet das Nachrichtenmagazin. Ein Eurogate-Sprecher sagte allerdings zu einem angeblich für Juni vereinbarten Chefgespräch: „Es gibt keinen Kontakt zwischen der Bahn und Eurogate.“ Bei der Bahn hieß es, es gebe keinerlei konkrete Pläne. Dem „Spiegel“ zufolge bat Bahn-Chef Hartmut Mehdorn in den vergangenen Monaten mehrfach um ein Treffen mit dem Vorsitzenden der Eurogate-Geschäftsführung, Thomas Eckelmann. Im Januar waren Gespräche über eine Beteiligung der Bahn an der Hamburger Hafen und Logistik AG gescheitert. Die Bahn will mit einem Einstieg ins Hafengeschäft ihre Transportkette vervollständigen.

Eurogate, 1999 aus der Fusion der Containersparte der Bremer Lagerhaus-Gesellschaft und der Hamburger Eurokai hervorgegangen, schlug im vergangenen Jahr rund 12,1 Millionen Container um. Eurogate ist europaweit tätig. dpa

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