Wirtschaft : Bankgesellschaft Berlin: BGB mit Milliarden-Verlust

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Die Krise der Bankgesellschaft Berlin
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Das Restrukturierungskonzept der Bankgesellschaft Berlin Das vorläufige Jahresergebnis der Bankgesellschaft Berlin für das Jahr 2000 liegt vor. Wie der Tagesspiegel erfuhr, schreibt der Konzern einen Jahresfehlbetrag von 1,65 Milliarden Euro. Allerdings musste er so genannte 340-f-Reserven in Höhe von 366 Millionen Euro auflösen. Die Bank dürfte gut zwei Milliarden Euro von den Anteilseignern benötigen, um ihre Lücke beim Eigenkapital zu schließen. Wichtigste Ursache für den Fehlbetrag ist die hohe Risikovorsorge wegen der Wertberichtigungen auf Immobilien-Kredite: Insgesamt 1,56 Milliarden Euro (Vorjahr: 368 Millionen). Auch ohne hohe Vorsorge hätte die Bank mit einem negativen Betriebsergebnis von minus 186 Millionen Euro abgeschlossen. Der Wert der Berlin Hyp sowie der Immobilientöchter IBG / IBAG ist infolge der Probleme mit Fonds-Geschäften und ausfallgefährdeten Krediten gesunken und schlägt sich in den sonstigen Aufwendungen mit minus 755 Millionen Euro nieder. Der Verwaltungsaufwand blieb bei 1,6 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss betrug 1,64 (1,24) Milliarden Euro, und der Provisionsüberschuss wuchs um 42 Prozent auf 462 Millionen Euro.

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