Wirtschaft : BDI fordert grundlegende Reformen im Osten

BERLIN .Die ostdeutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) ohne bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen nicht stärker auf Touren kommen."Auch eine umfassende staatliche Förderung kann gravierende Standortmängel langfristig nicht ausgleichen", stellte der BDI in einem am Freitag in Berlin vorgelegten Positionspapier zu den wirtschaftspolitischen Prioritäten für den Aufbau Ost fest.Der Verband fordert eine deutliche Senkung sämtlicher Unternehmenssteuersätze.Dies müsse von tiefgreifenden Reformen der Sozialversicherungen, einem Abbau der Überregulierungen auf dem Arbeitsmarkt sowie einer moderaten Lohnpolitik begleitet werden.Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) berichtete unterdessen, die ostdeutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes beurteilten die Aussichten für die kommenden sechs Monate deutlich schlechter als noch im Januar.

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