BERLIN, aber oho : Emio

Sharing, die nächste Stufe: Man kann ja nicht nur Autos teilen, sondern auch Scooter. Am Besten Elektro-Scooter mit umweltfreundlichem Strom. Wie die von Emio. Einen Wettbewerb haben die drei Gründer mit ihrer Idee auch schon gewonnen.

Michael Pöppl
Hauke Feldfoss, Valerian Seither und Alexander Meiritz von Emio
Hauke Feldfoss, Valerian Seither und Alexander Meiritz von EmioFoto: Michael Pöppl

In der Stadt bringt einen nichts so schnell voran wie ein Motorroller, auch die Parkplatzsuche entfällt. Noch korrekter wäre es, so die Idee des Schöneberger Start-up Emio, wenn man sich Elektro-Scooter mit umweltfreundlichem Strom teilt. Man muss sich dann auch nicht mehr um Reparaturen und Versicherungen kümmern. Hauke Feldfoss, Valerian Seither und Alexander Meiritz gewannen mit ihrer Rollersharing-Idee im Frühjahr 2015 den Innovationswettbewerb der „Hauptstadtkonferenz Elektromobilität“.

Im April dieses Jahres ging das Projekt mit fünf Rollern in die Testphase, ab Ende Juli werden es dann 150 Roller sein. Die Kunden registrieren sich online, erfahren per Handy-App, wo das nächste Fahrzeug steht und können es so auch freischalten. Jeder Roller verfügt über zwei Schutzhelme, die stets frisch geladenen Akkus reichen für 100 Kilometer Reichweite. Abgerechnet wird nach Zeit oder Kilometern, je nachdem, was für den Kunden günstiger ist.

Chefs: Hauke Feldfoss (28), Valerian Seither (29), Alexander Meiritz (28)

Branche: Dienstleistung

Mitarbeiter: 8

Gründungsjahr: 2015

Website: emio-sharing.com


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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