Wirtschaft : Berlin auf dem zweiten Platz

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Mehr als 2,5 Millionen Mark gaben die Sparkassen 1999 aus, um ihre Gründerinitiative Start-Up zu finanzieren. Mit 153 Kandidaten der engeren Wahl und einem Preisgeld von 130 000 Mark für die fünf besten Geschäftspläne beteiligte sich auch die Berliner Sparkasse wieder an diesem Wettbewerb, der bundesweit zu den größten Gründerbörsen zählt. Im Vergleich zu den Mitbewerbern in 14 Regionen und gemessen an der Zahl der Anträge belegte Berlin nach Bayern den zweiten Platz. Den insgesamt leicht rückläufigen Trend bei den Bewerbungen führte Berlins Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner bei der Vorstellung der Gewinner am Freitag auf eine Sättigung innerhalb der deutschen Gründerszene zurück. Wie Branoner betonte, sei Berlin davon aber nicht betroffen. Insbesondere in den Hightech-Bereichen werde der Stadt bundesweit bescheinigt, eine Hochburg für Existenzgründungen zu sein. Start-Up-Sieger ist die Internet-Firma "space 2 go", die weltweit als erster Onlinedienst zur Synchronisation von Datenbanken antritt. Der Vorstandssprecher der Landesbank Ulf-Willem Decken betonte, dass sein Institut in den letzten fünf Jahren 2200 Existenzgründer mit 600 Millionen Mark gefördert habe.

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