Wirtschaft : Berliner Auto-Handelsgruppe Dürkop - ACB strebt die Marktführerschaft in der Region an

ACB GmbH, Berlin. Die von dem Osnabrücker Autohändler Weller und der Nürnberger Versicherung gegründete Berliner Auto-Handelsgruppe Dürkop/ACB strebt die Marktführerschaft in der Region an. Die Gruppe, die mehrere Fabrikate vertritt, erwirtschaftete 1999 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Mark. Das Gemeinschaftsunternehmen ist durch eine Beteiligung der Gruppe Weller an der Dürkop Holding AG, Braunschweig, sowie der ACB GmbH, Berlin, von jeweils 50 Prozent entstanden.

Adtranz Holding, Berlin. Die DaimlerChrysler-Tochter wird 24 elektrische Mehrsystemlokomotiven an die New Jersey Transit im US-Bundesstaat New Jersey liefern. Der Vertrag mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet rund 250 Millionen Mark wurde Ende Januar unterschrieben.

BASF AG, Ludwigshafen. Das Unternehmen überträgt sein Geschäft mit der Wundreinigungssubstanz Kollagenase an die britische Smith & Nephew. BASF Pharma werde die unter den Namen Santyl, Iruxol und Novuxol gehandelte Salbe noch 15 Jahre lang für Smith & Nephew produzieren. Das britische Unternehmen erwerbe die Rechte an Herstellung, Vertrieb, Vermarktung und Verkauf von der BASF-Tochter Knoll AG. Dafür bezahle Smith & Nephew 200 Millionen Mark über zwei Jahre und umsatzabhängige Lizenzgebühren, teilte BASF mit.

Bestfoods Deutschland GmbH & Co OHG, Heilbronn. Der Lebensmittelhersteller Bestfoods profitiert mit seinen Marken wie Knorr, Pfanni und Mazola vom Markenbewusstsein der Verbraucher. Im vergangenen Geschäftsjahr baute der Fertiggerichte-Spezialist bei stagnierenden Umsätzen den Gewinn zweistellig aus. Der Umsatz blieb mit 1,67 Milliarden Mark nahezu konstant. Dagegen legte der Gewinn um gut elf Prozent auf 115 Millionen Mark zu.

Jack White Productions AG, Berlin. Der Musikproduzent hat sich an der zweitgrößten Tonträgervertriebsgesellschaft in Puerto Rico beteiligt und die Umsatzprognosen nach oben korrigiert. Für 2,5 Millionen Dollar wurden 30 Prozent der Vidal Investment Inc. übernommen, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 24,6 Millionen Dollar erwirtschaftete, teilte Jack White Productions mit. Zusätzlich ist ein Performance-Aufschlag von 0,5 Millionen Dollar vereinbart worden, wenn die Gesellschaft ihre Ergebnisprognose, die in den Jahren 2000 und 2001 insgesamt einen Gewinn von mindestens 3,6 Millionen Dollar nach Steuern vorsieht, erreicht.

Jenpotik AG, Jena. Die Jenoptik-Tochter M+W Zander übernimmt 49 Prozent der Anteile der Frankfurter Gesellschaft für Technisches Gebäude-Management GmbH (GTG). Wie der Konzern mitteilte, will Jenoptik damit sein Facility-Management-Geschäft im Bereich Banken und Immobilienfonds weiter ausbauen. Die GTG gehörte bisher zu 100 Prozent der Deutschen-Bank-Tochter Deutsche Grundbesitz Management GmbH, Frankfurt (Main) / Eschborn. Mehrheitsgesellschafter bleibe weiter die Deutsche Bank mit 51 Prozent der Anteile.

Wernesgrüner Brauerei AG, Wernesgrün. Die Brauerei aus dem Vogtland hat im vergangenen Jahr so viel Bier abgesetzt wie noch nie in der 564-jährigen Firmengeschichte. 845 189 Hektoliter wurden gebraut, rund 2,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor (1998: 825 658 Hektoliter), teilte das Unternehmen mit. Nach einem Jahr der Stagnation sei die Firma wieder im Wachstum begriffen, hieß es. Umsatzzahlen nannte die Brauerei noch nicht. 1998 waren 120 Millionen Mark umgesetzt worden.

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