Wirtschaft : Berliner Banken-Initiative verlangt Entlassungen

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Berlin (dr). Die Initiative Berliner Bankenskandal hat die Abberufung von Klaus Hansen, Vorstand des zur Bankgesellschaft gehörenden Immobiliendienstleisters IBAG, gefordert. Hansen sei maßgeblich an der Entwicklung des Konzepts zur Risikoübernahme durch das Land Berlin (die so genannte Detailvereinbarung) beteiligt gewesen, gleichzeitig sei er aber auch einer der Zeichner des Fonds LBB13, teilte die Initiative mit. Hansen gehöre damit zu den Großanlegern eben jener Immobilienfonds, deren Garantieabsicherung er selbst unterschrieben habe. Darüber hinaus habe Hansen bereits 1999 bei der Erarbeitung einer McKinsey-Studie mitgewirkt, die vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Rupf beauftragt wurde, um die Risikopotenziale zu ermitteln. Die Initiative fordert ferner die Entlassung von Norbert Pawlowski, Vorstand der Bankgesellschaft und zuständig für das Controlling. Pawlowski sei ebenfalls Fondsanleger und Unterzeichner der Detailvereinbarung und habe der Bank in der Vergangenheit schweren Schaden zugefügt. Eine Sprecherin der Bank lehnte es auf Anfrage ab, sich zu den Forderungen der Initiative zu äußern.

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