Wirtschaft : Bertelsmann kauft Aktien der Zeit-Stiftung zurück

Bertelsmann AG, Gütersloh. Der Medienkonzern kauft die Aktien, die die Zeit-Stiftung an dem Unternehmen hält, bis zum Jahr 2005 vollständig zurück. Damit sollen "Kontinuität und Unabhängigkeit" des Unternehmens gesichert werden. Die 10,74 Prozent Stimmrechts- und Kapitalanteil sollen in drei Schritten (1999, 2002, 2005) zurückgeführt werden. Zum Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben.

Deutsche Telekom AG, Bonn. Die Telekom und France Télécom haben laut "Spiegel" ihre Verhandlungen über die Zukunft der gemeinsamen Tochterfirma Global One abgebrochen. Kommende Woche würden beide Konzerne bei einem Notar konkurrierende Übernahmeangebote für das gemeinsam mit dem US-Konzern Sprint betriebene Telefonunternehmen hinterlegen.

Ernst & Young Consulting Ltd., New York. Die US-Rechnungsprüfungsfirma zahlt 335 Millionen Dollar (643 Millionen Mark) an die Aktionäre des Mischkonzerns Cendant. Die Prüfer hatten jahrelang nicht erkannt, dass die Gewinne der Firma CUC, die mittlerweile in Cendant aufgegangen ist, betrügerisch aufgebläht waren. Die Sammelklage der Cendant-Aktionäre wurde mit der Zahlung außergerichtlich beigelegt.

Siemens AG, München / Berlin. Das neue Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens Computers will seine Produktion auf die deutschen Werke in Sömmerda und Augsburg konzentrieren. Betroffen von der Entscheidung ist der finnische Standort Kilo mit 450 Mitarbeitern. Mit der Kapazitätserhöhung in den deutschen Werken sollen die Stückkosten deutlich gesenkt werden.

SKW Trostberg AG, Trostberg. Die Fusion mit der Degussa-Hüls AG zum weltgrößten Spezialchemie-Anbieter ist voran gekommen. Vorstandschef soll laut "Welt am Sonntag" SKW-Chef Utz-Hellmuth Felcht werden. Degussa-Chef Uwe-Ernst Bufe wechsele nach der Fusion der Konzernmütter Veba und Viag in den Holding-Vorstand.

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