BERTELSMANN : Tiefe Spuren

Das Fernsehgeschäft war auch 2009 der profitabelste von insgesamt fünf Bertelsmann-Geschäftsbereichen, die alle Umsatz verloren oder stagnierten. Die RTL Group verdiente zwar operativ vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebit) weniger – 793 nach 927 Millionen Euro im Vorjahr. Die Umsatzrendite lag aber noch bei 14,7 Prozent (Vorjahr: 16,1). Bei der Buchverlagsgruppe Random House blieben die Umsatzrendite bei acht Prozent und der operative Gewinn bei 137 Millionen Euro stabil. Gruner + Jahr machte unter dem Strich 18 Millionen Euro Verlust, operativ blieben 203 Millionen Euro übrig, 22 Millionen Euro weniger als 2008. Gemessen daran lag die Umsatzrendite unverändert bei 8,1 Prozent. Die Dienstleistungssparte Arvato schaffte 7,1 Prozent, bei einem von 369 auf 345 Millionen Euro gesunkenen Ebit. Das Buchclubgeschäft der Direct Group kam auf eine Umsatzrendite von 2,2 Prozent. Das Ebit schrumpfte leicht auf 28 Millionen Euro. mot

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