Wirtschaft : Bewegung in den Schaufenstern Zügige Förderung für Projekte zur E-Mobilität

Berlin - Im Förderwettbewerb „Schaufenster Elektromobilität“ will der Bund zügig regionale Projekte aus dem mit 180 Millionen Euro dotierten Förderbudget mitfinanzieren. „Schon im zweiten Halbjahr können Bundesmittel fließen“, sagte Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität, am Mittwoch in Berlin. Am 16. Januar endet die Bewerbungsfrist für Regionen, die Modellprojekte zur Elektromobilität präsentieren wollen. Es gebe viele Bewerbungen aus allen Bundesländern, sagte Kagermann. Bis März/April werde der Bund eine Auswahl treffen. Erwartet wird, dass vier bis fünf Regionen den Zuschlag erhalten. Berlin rechnet sich gute Chancen aus. Branchenvertreter hatten kritisiert, es dauere zu lange, bis in Deutschland Projekte genehmigt würden.

Eine Möglichkeit, sich mit E-Mobility- Projekten zu präsentieren, bietet auch die Hannover-Messe. Auf der parallel stattfindenden Messe für Elektromobilität „Mobilitec“ zeigen vom 23. bis 27. April 150 Aussteller Antriebstechnik, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur. Berlin-Brandenburg ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Auch von der am Dienstag in Detroit bekannt gegebenen Batterie-Kooperation von Continental mit dem südkoreanischen Konzern SK Innovation wird (wie berichtet) vor allem Berlin profitieren. Zusätzlich zu den 280 Conti-Mitarbeitern in Moabit planen beide Unternehmen 200 hoch qualifizierte Neueinstellungen, wie eine Continental-Sprecherin am Mittwoch sagte. Berlin werde künftig als Entwicklungsstandort für Elektroantriebe „eine bedeutende Rolle spielen“. mot

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