Wirtschaft : Bilanzsumme überschreitet die 40-Milliarden-Mark-Schwelle

Die Finanzgesellschaften des Wolfsburger VW-Konzerns haben das beste Geschäftsjahr seit dem Start vor 50 Jahren erreicht. "Volumen und Ertrag sind auf absolute Rekordstände geklettert", sagte der Vorsitzende der Volkswagen Financial Services AG, Norbert Massfeller, am Donnerstag anläßlich der Bilanzvorlage in Frankfurt (Main). Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 1999 um 6,7 Milliarden auf 41,3 Milliarden Mark gestiegen, ein Plus von rund 20 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern erreichte knapp 220 Millionen Mark nach 211 Millionen im Jahr zuvor.

Massfeller rechnet für das Jahr 2000 mit weiteren Zuwächsen. Die Übernahme kleinerer Finanzdienstleister schloss er nicht aus. Die Gruppe wolle ihr Finanzdienstleistungsangebot rund um das Auto und die internationalen Aktivitäten verstärken. Besondere Bedeutung käme dabei der 1999 gegründeten Tochter ifm international fleet management zu, die für Großkunden maßgeschneiderte Service-Pakete für Fuhrparks anbietet, auch mit konzernfremden Marken.

Im Leasingbereich ist der Finanzdienstleister mit derzeit 646 000 Verträgen nach eigenen Angaben weiterhin Marktführer in Deutschland. Auch die VW Bank direct habe mit 262 000 Kunden ihre Position als viertgrößte Direktbank im Inland festigen können. Die Kundeneinlagen stiegen um rund 20 Prozent auf 5,2 Milliarden Mark. Massfeller kündigte für das zweite Quartal die Einführung des Online-Banking an.

Die Holding Volkswagen Financial Services AG beschäftigt derzeit weltweit 2536 Mitarbeiter, davon 1663 in Deutschland.

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