Wirtschaft : BMW kommt mit neuen Modellen gut voran

Zusätzliche Kapazitäten für den X3 Konzern peilt Rekordjahr an

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München (nad). Der Münchner Autobauer BMW ist auf dem besten Weg, seine Rekordziele im laufenden Jahr zu erreichen. Dank der Einführung neuer Modelle stiegen Absatz und Umsatz im ersten Quartal 2004 deutlich. „Das Quartalsergebnis bestätigt unsere hohen Erwartungen ganz klar“, sagte Vorstandschef Helmut Panke am Mittwoch in München. Er bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr.

BMW hat sich vorgenommen, in diesem Jahr einen Absatzrekord zu erreichen und das Spitzenergebnis von 3,3 Milliarden Euro vor Steuern aus dem Jahr 2002 mit Hilfe seiner Modelloffensive zu übertreffen. „Die positive Resonanz auf unsere neue Modelle sowie erste Anzeichen für eine Belebung der Automobilkonjunktur bestärken uns in unserem Ziel, im Gesamtjahr bei allen Marken Absatzsteigerungen zu erreichen und auch im Ergebnis einen neuen Spitzenwert zu erzielen“, erklärte Vorstandschef Panke.

BMW hatte zwischen Januar und März in Europa den Geländewagen X3, die 5er Reihe, das 6er Coupé und das 6er Cabrio auf den Markt gebracht. Der Umsatz kletterte um knapp fünf Prozent auf 10,8 Milliarden Euro. Der Überschuss stieg um 2,5 Prozent auf 523 Millionen Euro. Den größten Wachstumsbeitrag lieferte erneut das Kultauto Mini, von dem der Konzern 4,3 Prozent mehr Fahrzeuge auslieferte als im Vorjahresquartal. „Wir laufen mit der Mini-Produktion in diesem Jahr nahe an der Halskrause“, sagte Panke.

Weitere Produktionsmöglichkeiten sollen für den X3 geschaffen werden. Die Produktion soll von bisher täglich 300 auf 400 Fahrzeuge gesteigert werden. Im ersten Quartal verkaufte BMW mehr als 11 000 dieser Fahrzeuge. Für seine Kernmarke BMW erwartet der Konzern auch für das Gesamtjahr einen kräftigen Absatzschub.

Im April hat BMW bei seinen drei Marken nach vorläufigen Zahlen um etwa neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zugelegt. Im gesamten ersten Quartal war die Kernmarke um knapp drei Prozent gewachsen. Überdurchschnittlich gewachsen ist BMW auch in der Finanzdienstleistungs-Sparte, die im ersten Quartal um mehr als 23 Prozent zulegte. Probleme hat dagegen die Sparte Motorräder. Dort lieferte BMW im Auftaktquartal wegen des schwierigen Marktumfelds 14,2 Prozent weniger aus.

Panke kündigte für den weiteren Jahresverlauf „eine Fülle weiterer Neuheiten“ an. Im Mai soll der 5er-Touring auf den Markt kommen, im Juli startet eine Cabrio-Version des Mini. Mit dem 1er, der im Herbst herauskommt, will BMW dem VW Golf und dem Audi A 3 Konkurrenz machen.

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