Wirtschaft : Börsen-Lexikon

Birga Böcker

Call: Optionsschein, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums zum Kauf eines Basisobjekts zu einem festgelegten Preis berechtigt.

Put: Verkaufs-Optionsschein mit begrenzter Laufzeit. Der Verkaufspreis ist wie beim Call festgelegt.

Laufzeit: Zeitraum, in dem der Optionsschein gehandelt werden kann. Je geringer die Restlaufzeit, desto weniger ist der Schein wert. Am Ende der Laufzeit verfällt der Bezugsschein.

Basisobjekt: Das Basisobjekt eines Optionsscheins können deutsche und ausländische Aktien sein, ausserdem Aktienkörbe, die mehrere Einzelaktien umfassen, eine Währung, eine Anleihe oder ein Index, wie etwa der Dax. Im Freiverkehr werden zudem Optionsscheine auf Waren wie beispielsweise Gold gehandelt.

Hebel: Relation zwischen Preis des Optionsscheins und festgelegtem Kauf- oder Verkaufspreis des Basisobjekts. Der Wert eines Put oder Call bestimmt sich niemals nur nach dem Hebel, also einer großen möglichen Gewinnspanne, sondern auch nach der Laufzeit.

Volatilität: Ausmaß der Kursschwankungen, denen ein Basiswert unterliegt. Je höher die Volatilität ist, desto besser stehen die Chancen auf Optionsschein-Gewinne.

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