Wirtschaft : Bookbuilding

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Vor dem Börsengang eines Unternehmens wird festgelegt, wie viel die zukünftigen Aktionäre für die neuen Anteilsscheine bezahlen müssen. Das so genannte Bookbuilding (siehe Artikel auf Seite 15) ist eine beliebte Methode, um einen angemessenen Preis – den Emissionskurs – zu bestimmen. Dabei fühlen die Banken, die den Börsengang einer Firma betreuen, bei potenziellen Großinvestoren vor, wie groß ihr Interesse an den Aktien ist und wo ihre Preisvorstellungen liegen. Danach wird die Bookbuildingspanne festgelegt – und das offizielle Verfahren startet. Großinvestoren und Kleinanleger können dann in der Bookbuildingphase Gebote für die Aktien abgeben, bei denen sich der gewünschte Preis innerhalb dieser Spanne bewegen muss. Je nach Nachfrage und gebotenen Preisen wird schließlich der Emissionspreis festgelegt. hop

LEXIKON

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