Wirtschaft : Bundeshaushalt: Emissionen über 33 Milliarden Euro

Der Bund will zur Schuldenfinanzierung seines laufenden Haushalts und seiner Sondervermögen im zweiten Quartal neue Emissionen über 33 Milliarden Euro (64,5 Milliarden Mark) ausgeben. Die Versteigerungen reichen von sechs Monate laufenden unverzinslichen Schatzanweisungen (Bubills) bis hin zu zehn Jahre laufenden Anleihen. Außerdem werden 26,9 Milliarden Mark in diesem Zeitraum getilgt und knapp 7,1 Milliarden Mark für die laufende Verzinsung ausgegeben, teilte das Bundesfinanzministerium am Freitag mit.

Bei den Sondervermögen handelt es sich um den Fonds Deutsche Einheit und das ERP-Sondervermögen der Wirtschaftsförderung. Wie das Ministerium betont, kann sich der Emissionskalender "auf Grund der Entwicklungen der Kassenlage und des Kapitalmarktes" auch ändern.

Nach jetzigem Plan will der Bund am 18. April mit der Versteigerung (Tender) sechsmonatiger Bubills mit einem Volumen von etwa acht Milliarden Euro beginnen. Am 16. Mai folgt eine Aufstockung der nominal mit fünf Prozent verzinsten Bundesobligationen (Bobls) der Serie 137 aus dem Jahr 2000 mit erneut rund sieben Milliarden Euro. Die Bobls haben eine Restlaufzeit von vier Jahren und neun Monaten und sind am 17. Februar fällig. Erster Zinstermin ist der 17. Februar 2002.

Für den 23. Mai ist eine neue Bundesanleihe (Bunds) über zehn Jahre und rund acht Milliarden Euro geplant. Erster Zinstermin ist der 4. Juli 2002, fällig ist sie am 4. Juli 2011. Die für den 13. Juni geplante zweijährige Bundesschatzanweisungen (Schätze) sollen ein Volumen von etwa zehn Milliarden Euro haben. Erster Zinstermin ist genau ein Jahr später, fällig sind die Papiere am 13. Juni 2003.

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