Wirtschaft : Computer: Konzerne machen Verluste

Nach dem PC-Hersteller Compaq haben auch die US-Computerkonzerne Gateway und AMD Gewinnwarnungen herausgegeben. Der Computerhersteller Gateway erwartet für das dritte Quartal infolge des Nachfrage-Einbruchs nach den Terroranschlägen vom 11. September einen Vorsteuerverlust von 14 Cents bis 17 Cents je Aktie. Dabei seien Sonderbelastungen nicht eingerechnet, teilte das Unternehmen mit. Analysten an der Wall Street hatten mit roten Zahlen von vier Cents je Aktie gerechnet.

Der Chiphersteller und schärfste Intel-Konkurrent Advanced Micro Devices (AMD) erwartet für das dritte Quartal einen "Pro-Forma-Verlust" von 90 Millionen Dollar bis 110 Millionen Dollar. Darin seien Sonderbelastungen von 80 Millionen Dollar bis 110 Millionen Dollar nicht eingeschlossen. AMD erlebte auf Grund eines harten Preiskampfs mit Intel und fallender Preise für PC-Chips im dritten Quartal 2001 einen starken Umsatzrückgang. Der Umsatz sackte im Vergleich zum Vorquartal um 22 Prozent auf 766 Millionen Dollar (1,6 Milliarden Mark) ab. AMD hatte im August prognostiziert, der Umsatz werde im dritten Quartal um 15 Prozent fallen. Der Mengen-Absatz der Chips sei auf dem Rekordniveau des zweiten Quartals von mehr als 7,7 Millionen Stück geblieben. Der Umsatz mit so genannten Flash-Speicherchips, die zum Beispiel in Mobiltelefonen verwendet werden, fiel im Vergleich zum zweiten Quartal um 100 Millionen Dollar.

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