Wirtschaft : Das Kloster als Unternehmen: Ledersandalen ohne Schnörkel

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Die Schuhmacherei hat in den Klöstern eine Jahrhunderte alte Tradition. Sie wurde als Handarbeit unter den Benediktinermönchen sehr hoch geschätzt, denn in der Regel des heiligen Benedikt steht: "Die Brüder sollen zu bestimmten Zeiten mit Handarbeit, zu bestimmten Stunden mit heiliger Lesung beschäftigt sein." Heutzutage ist die aufwändige Schuhmacherei in den Klöstern selten geworden. In der Jerusalemer-Bruderschaft zu Paris wird das Handwerk noch gepflegt. Die erst vor 25 Jahren gegründete Ordensgemeinschaft widmet sich einem einfachen Leben - Mönche und Nonnen meditieren, besuchen den Gottesdienst und betreiben Handarbeit. Ledersandalen von hoher Qualität werden hier hergestellt und erinnern in ihrer Ausführung noch an die typischen Mönchssandalen von früher. Bestellt werden können die Schuhe über den Manufactum-Versand. Wegen der aufwändigen Herstellung kann die Lieferzeit bis zu einen Monat betragen.

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