Wirtschaft : Dasa senkt ihre Forderungen an Fokker

Streit "im Prinzip" beigelegt UTRECHT (tro/HB).Die Konkursverwalter des im März 1996 für bankrott erklärten Flugzeugproduzenten Fokker NV haben dessen Schuldenlast in Verhandlungen mit Gläubigern erheblich reduzieren können.Wie Konkursverwalter Ben Knüppe mitteilte, konnte mit dem früheren Mutterkonzern, der Daimler-Benz Aerospace AG (Dasa), im Prinzip eine Einigung über die Reduzierung der ausstehenden Forderungen erzielt werden.Dasa ist demzufolge bereit, ihre ursprünglichen Forderungen an Fokker in Höhe von insgesamt 5 Mrd.hfl auf 406 Mill.hfl (361 Mill.DM) zu reduzieren.Die Konkursverwalter hatten vor allem die Preise der von Dasa an Fokker gelieferten Flugzeugrümpfe und den Verbleib der Gelder aus Verkäufen von Fokker-Flugzeugen Ende 1995 untersucht.Mit dem niederländischen Aktionärsverband (VEB) haben die Fokker-Kuratoren eine Einigung über das Verfahren getroffen, mit dem der VEB eine Entschädigung für Besitzer von Fokker-Aktien und Obligationen erstreiten will.Der VEB vermindert für die vier Test-Prozesse seine Forderung pro forma auf jeweils 1 Mill.hfl.Sollte der VEB die Prozesse, die am 1.Juli verhandelt werden, gewinnen, wird der Schaden für die Konkursmasse maximal 25 Mill.hfl betragen.Mit 100 von 253 Gläubigern haben die Konkursverwalter eine Einigung erzielt.Bis Dezember waren Forderungen von insgesamt 26 Mrd.hfl eingegangen.Nur 3 Mrd.hfl hatten sie anerkannt.

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