Wirtschaft : Der Außenhandel stützt die deutsche Konjunktur

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Höherer Überschuss

Produkte aus Deutschland sind weiterhin im Ausland stark gefragt. Im Mai 2004 lag der Wert der exportierten Waren bei 60,8 Milliarden Euro . Für 46,7 Milliarden Euro wurden wiederum Waren eingeführt. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden auf der Grundlage vorläufiger Berechnungen mit. Gegenüber Mai 2003 legte der Export demnach um 11,8 Prozent zu, der Import lediglich um 6,1 Prozent. Gegenüber April 2004 lag der Zuwachs des Exports bei 3,9 Prozent und des Imports bei 3,4 Prozent. Dadurch wurde ein Handelsüberschuss von 14,2 Milliarden Euro erwirtschaftet – vor einem Jahr lag er nur bei 10,4 Milliarden Euro. Der Überschuss in der Leistungsbilanz, in die auch Dienstleistungen einfließen, lag bei 8,8 Milliarden Euro nach 3,2 Milliarden Euro vor einem Jahr. Allerdings verliert der Außenhandel langsam an Schwung. Im April hatte es höhere Wachstumsraten gegeben.

Wichtigster Kunde Europa

Größter Abnehmer deutscher Produkte sind die EU-Mitgliedstaaten. Der Export stieg gegenüber Mai 2003 mit 13,7 Prozent überdurchschnittlich stark. Der Wert der Ausfuhren erreichte 39 Milliarden Euro. In Länder außerhalb der EU – vor allem USA und Asien – wurden Waren für 21,8 Milliarden Euro verkauft. Die Steigerungsrate lag hier nur bei 8,5 Prozent. Im April hatte die Rate zehn Punkte höher gelegen. Allerdings waren zu der Zeit die osteuropäischen Staaten wie Polen und Tschechien noch nicht EU-Mitglieder. hop

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