Wirtschaft : Der Banker-Tipp: Beton-Gold auch für kleine Geldbeutel

Marc A. von Dewitz ist in der Geschäftsleitun

Die Verunsicherung an den Finanzmärkten der Welt ist nach den Terrorattacken in den USA nach wie vor hoch. Die Kurse konnten sich von ihren Tiefstständen zwar wieder etwas erholen, dies auch bedingt durch die aggressive Zinspolitik der US-Notenbank. Letzte Woche erfolgte nunmehr der neunte Zinsschritt in diesem Jahr, mit der Hoffnung, dass die Rezessionsphase dadurch in der Länge begrenzt werden kann. Mit weiteren Maßnahmen noch in diesem Jahr (auch von der EZB) ist zu rechnen.

Anleger sorgen sich nun um die Wertentwicklung ihrer Anlagen. Statt auf Zukunftsbranchen zu setzen, haben sich in Krisenzeiten Anlagen in defensiven Aktientiteln bewährt. Dazu zählen zum Beispiel auch Unternehmen aus der Pharmabranche. Ruhiger schlafen kann derjenige, der seinen Aktienbeständen auch Rentenpapiere mit einwandfreier Bonität beigemischt hat. In ein gut strukturiertes Depot gehört aber in jedem Falle immer ein solider Grundstock, der Immobilienanlagen einschließt. Dieses Anlagefeld steht jedem Investor, egal ob mit kleiner oder größerer Geldbörse, offen. Am einfachsten ist dabei die Beteiligung über einen offenen Immobilien-Fonds. Dessen besonderer Charme liegt in seiner Einfachheit. Den persönlichen Verwaltungsaufwand übernimmt die Fondsgesellschaft, Sie ernten die Erträge. Sicher, mit Immobilienfonds lässt sich keine Performance erzielen, wie mit Aktien. Allerdings ist die Investition von Schwankungen an den Kapitalmärkten in der Regel nicht betroffen. Und: Der Anteil steuerfreier Erträge an den regelmäßigen Ausschüttungen der Fonds ist hoch.

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