Wirtschaft : Deutsche Bank 24 will 300 Filialen schließen

Deutsche Bank schließt Filialen

Die Deutsche Bank 24 ändert die Ausrichtung ihres Vertriebs. In den kommenden 18 Monaten sollen die E-Commerce-Aktivitäten sowie das Brokerage 24 ausgebaut werden. Die Zahl der Finanz-Center, die sich vor allem an Geschäftskunden wenden, soll von 250 auf 300 erhöht werden. Im Gegenzug sollen nun 300 statt der bisher vorgesehenen 100 Filialen geschlossen werden. Zum Abschluss der Umstrukturierungen sollen demnach 300 Finanz Center und noch 1000 Filialen bestehen. Die Zahl der Beschäftigten werde einschließlich der Tochtergesellschaften von 19 200 auf 18 000 verringert. Die Kosten des Umbaus bezifferte die Bank auf 500 Millionen Mark.

Bund erhöht Renditen

Der Bund hat am Dienstag die Konditionen für Daueremissionen geändert und die Renditen erhöht. Das Finanzministerium teilte in Berlin mit, die Verkaufszinssätze für einjährige Finanzierungsschätze erhöhten sich auf 3,52 Prozent von 3,29 Prozent. Die Rendite steigt auf 3,65 (3,40 Prozent). Für zweijährige Finanzierungsschätze steigt der Verkaufszinssatz auf 3,95 (3,62) Prozent. Die Rendite stellt sich auf 4,20 (3,83) Prozent. Ferner senkt der Bund den Verkaufskurs der Bundesobligationen der Serie 134 auf 97,50 von bislang 98,60 Prozent. Die Rendite steigt damit auf 4,80 Prozent von 4,55 Prozent. Der Verkauf der Bundesschatzbriefe, Ausgaben 1999/9 und 1999/10 wird den Angaben zufolge mit Wirkung vom Dienstag eingestellt. Von diesem Zeitpunkt an werden neue Bundesschatzbriefe der Ausgaben 2000/1 und 2000/2 mit Zinslauf ab 1. Januar 2000 angeboten. Der Bund nannte für die neuen Papiere folgende Endrenditen: Für den Schatzbrief Typ A beträgt die Endrendite 5,02 Prozent, verglichen mit 4,50 Prozent bei der alten Ausgabe. Für Typ B wurde eine Endrendite von 5,31 (4,78) Prozent genannt.

Aktieninstitut: Kurse steigen

Der Aktienmarkt wird nach Ansicht des Deutschen Aktieninstitutes auch im Jahr 2000 wachsen. Das sagte der Vorstand des Institutes, Rüdiger von Rosen, am Dienstag. Die derzeitigen wirtschaftlichen Grundbedingungen wie niedrige Inflationsraten und ein günstiges Zinsniveau seien gut für die Entwicklung an den Aktienmärkten. Von Rosen geht davon aus, "dass wir eine stetige Aufwärtsentwicklung beim Dax im Jahr 2000 haben werden".

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