Wirtschaft : Deutsche Bank setzt auf flexible Arbeitszeit

BERLIN (dr).Die Deutsche Bank AG, Filiale Berlin, will mit flexibleren Arbeitszeiten ihren Mitarbeitern und Kunden entgegenkommen.Noch in diesem Monat trete bei dem Institut das Modell der variablen Arbeitszeit in Kraft, sagte Pressesprecher Christian Hotz an Montag.Die zentralen Punkte des Modell, das in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat entstanden ist, seien die Ausdehnung des Arbeitszeitrahmens auf sieben bis 21 Uhr und die Abschaffung der Kernzeit.Die Mitarbeiter haben dann die Chance 30 (in Ausnahmefällen auch 40) Plusstunden "anzusparen", beziehungsweise mit maximal 30 (40) Stunden ins Minus zu gehen.Die Stunden können als freie Tage auch in Verbindung mit einem Wochenende, mit Feiertagen oder Urlaub genommen werden.Zeitgleich mit der Einführung des neuen Arbeitszeitsystems startet die Deutsche Bank in Berlin eine Teilzeitinitiative.Sie besteht in dem Angebot einer "beweglichen Teilzeit", daß heißt, mit der Möglichkeit zur Vollbeschäftigung zurückzukehren.

Den Kunden bringt das neue System längere Öffnungszeiten der Filialen.Wie diese genau aussehen werden, müsse ortsbezogen entschieden werden, so Hotz.In der Regel seien die Filialen täglich zwischen 10 Uhr und 18 Uhr geöffnet.Es sei aber durchaus auch ein früherer Beginn beziehungsweise eine längere Öffnung der einzelnen Filiale denkbar.Hotz ist sich sicher, daß der Kunde auch in Zukunft "seinen" Mitarbeiter in der Filiale treffen wird.Eine gewisse Abstimmung sei zwar empfehlenswert, doch rechnet man bei der Deutschen Bank nicht damit, daß die Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten "sprunghaft" ändern werden.

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