Wirtschaft : Die beiden Kreditinstitute in Stichworten

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist Branchenführer in Deutschland und stieg nach der transatlantischen Fusion mit dem US-Investmenthaus Bankers Trust vorübergehend zum größten Bankhaus der Welt auf. Im August 1999 musste das Finanzinstitut diesen Spitzenplatz jedoch an eine japanische Bank abtreten. Im Februar dieses Jahres berichtete die Bank vom bisher besten Ergebnis in ihrer Geschichte. Der Jahresüberschuss 1999 stieg vorläufigen Zahlen zufolge um knapp 50 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro (5,07 Milliarden Mark). Der Gewinn vor Steuern und Restrukturierungsaufwand legte um 23 Prozent auf fünf Milliarden Euro zu. Die Bilanzsumme des Konzerns stieg zum 31.12.1999 auf rund 840 Milliarden Euro. Seit 1997 wird die Deutsche Bank AG von Rolf Breuer geführt. Das Geldinstitut wurde 1870 in Berlin gegründet und war schon fünf Jahre später die größte deutsche Bank.

Dresdner Bank

Die Dresdner Bank ist gemessen an der Bilanzsumme das drittgrößte deutsche Kreditinstitut. Im vierten Quartal 1999 legte sie ein Rekordergebnis vor und verbuchte einen Gewinn vor Steuern von 2,1 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 59 Prozent. Jüngsten Zahlen zufolge verfügt das Frankfurter Finanzinstitut über eine Bilanzsumme von gut 714 Milliarden Mark. Vor der Bank rangiert die HypoVereinsbank mit 901 Milliarden Mark. Die Dresdner Bank wurde 1872 in Dresden gegründet. 1932 übernahm sie die Darmstädter- und Nationalbank KG. Nach dem Krieg gingen aus der Großbank im Zuge einer Entflechtung elf Nachfolgeinstitute hervor. Diese wurden 1952 zu drei selbstständigen Banken zusammengefasst: Die Rhein-Ruhr-Bank, die Rhein-Main-Bank und die Hamburger Kreditbank. 1957 vereinigten sich diese drei Institute und firmierten wieder unter einem Namen.

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