Wirtschaft : Die besten Produkte des Jahres

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Was hat Deutschlands Verbraucher 2003 elektrisiert? Was waren die überraschenden Innovationen? Das „Handelsblatt“ präsentiert die Liste der zehn TopProdukte des Jahres:

1. Michael Moores bissiges Buch „Stupid White Men“ ist in Deutschland seit Wochen ein Bestseller. Im Fadenkreuz des Autors: US-Präsident George W. Bush und dessen Kriegspolitik im Irak.

2. Porsches „Cayenne“ ist – zumindest unter Profit-Gesichtspunkten – bei den Automobilen der Renner des Jahres.

3. Nordic Walking erregte im deutschen Sporthandel das größte Aufsehen. Die Sportart, angesiedelt zwischen stillem Wandern und Bergsteigen, verlangt nach einer komplett neuen Ausrüstung.

4. Der Disney-Film „Findet Nemo“ bringt dem Handel endlich wieder einen echten Merchandising-Knüller.

5. Multimedia-Handys , die auch digitale Fotos schießen, erlebten in diesem Jahr den Durchbruch.

6. Der Hemdenbügler „Dressman“ von Siemens, seit Herbst im Handel, hat gute Aussichten auf Kultstatus. Die feuchten Kleidungsstücke werden über die aufblasbare Bügelpuppe gestülpt und sind nach wenigen Sekunden anziehfertig.

7. Endlich erlebten die bislang kaum erschwinglichen Flachbildschirm-Fernseher den Durchbruch. Grund: Die Preise gaben erheblich nach.

8. Was Nobelkarossen schon seit längerem zu mehr Sicht verhilft, hielt 2003 Einzug in gewöhnliche Taschenlampen: die LED-Technik . Die Stromsparer sind bei gleicher Leistung dreimal so hell wie traditionelle Glühbirnen.

9. Bisher kaum vorstellbar: Die PET-Bierflasche hält Einzug in Deutschlands Discountmärkte. Grund ist das Dosenpfand. Wer PET-Flaschen verkauft, braucht nicht die Verpackungen der Konkurrenz zurückzunehmen.

10. Alcopops wie „Bacardi Rigo“ oder „Smirnoff Ice“ waren so erfolgreich, dass sie die Politiker auf den Plan gerufen haben. Sie fürchten, die süßen Getränke verleiten die Jugend zu übermäßigem Alkoholgenuss. cs/HB

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