Wirtschaft : Die Chronik

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Der Fall Microsoft beschäftigt die Gerichte seit 1993. Damals leitete das Justizministerium erste Ermittlungen wegen der Geschäftspraktiken des Konzerns ein. Im Juli 1994 stimmte Microsoft dann der Forderung zu, seine Verträge mit Computer-Herstellern zu ändern. Außerdem versprach das Unternehmen, seine gegen die Konkurrenten verhängten Beschränkungen wenigstens teilweise aufzuheben.

1995 stellte Microsoft sein Betriebssystem Windows 95 vor, im September 1997 folgte der Internet Explorer 4.0. Microsoft verpflichtete Computer-Hersteller, das System Windows nur gemeinsam mit dem Internet Explorer zu installieren und rief damit erneut das US-Justizministerium auf den Plan. Im Dezember verpflichtete Richter Thomas Penfield Jackson den Konzern, diese Vereinbarung zumindest vorübergehend zu beenden. Microsoft legte Berufung ein. Im Mai 1998 klagten das Justizministerium und mehrere Einzelstaaten wegen unlauteren Wettbewerbs und Verstoßes gegen die Kartellgesetze.

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