Wirtschaft : Die Deutsche Telekom will sich mit 18 Milliarden Mark "europäisch und global gezielt verstärken"

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Immerhin rund 18 Milliarden Mark wird die Deutsche Telekom durch den Verkauf ihres Anteils an Sprint einnehmen. Was macht ein Konzern mit soviel Geld?

Wir wollen uns mit diesen Mitteln europäisch und global gezielt verstärken, sagt Sprecher Hans Ehnert und nennt vier Wachstumsfelder. Zunächst den Mobilfunk, der allein im ersten Halbjahr 1999 um 40 Prozent zulegte, und bei dem die Telekom paneuropäisch denke. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die bestehenden Engagements in Mittel- und Osteuropa. Schließlich fällt in diesen Bereich auch der kürzlich erfolgte Kauf von One 2 One und nicht zuletzt die Beteiligung an Max.mobil in Östereich, die inzwischen 91 Prozent erreicht.

Zweites Wachstumsfeld ist das Internet mit immerhin 38 Prozent Zuwachsrate im ersten Halbjahr. Bleiben der Bereich Datensystemlösungen, der insbesondere für multinationale Kunden gedacht ist und der Bereich Netzzugang.

Dass in Europa zuletzt nicht alles nach Plan lief, will Ehnert so nicht stehen lassen. Trotz der Schwierigkeiten mit France Télécom und der "Niederlage" in Italien habe der Gedanke, einen paneuropäischen Konzern aufzubauen, der mit den amerikanischen Unternehmen mithalten könne, nach wie vor Gültigkeit.

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