DIE WICHTIGSTEN FORDERUNGEN : Mehr Technik in der Schule

Sieben Punkte umfasst der Plan, den die vier Spitzenverbände der Wirtschaft – DIHK, BDA, BDI und ZDH – vor dem Bildungsgipfel erarbeitet haben.

FRÜHE BILDUNG

Die Verbände fordern eine kostenfreie Sprachförderung der deutschen Sprache vor der Einschulung. Zudem soll bis 2015 mindestens die Hälfte der Kindergartenleitungen über eine pädagogische Hochschulausbildung verfügen.

WENIGER ABBRECHER

Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss soll bis zum Jahr 2015 von acht Prozent auf vier Prozent halbiert werden.

GANZTAGSSCHULEN

Um die Zahl ausbildungs- und studienreifer Jugendlicher zu erhöhen, soll das Ganztagsschulangebot in den kommenden fünf Jahren ausgebaut werden.

MEHR WIRTSCHAFT

Ökonomische Zusammenhänge sollen den Schülern nahe gebracht werden – etwa mit dem Unterrichtsfach Wirtschaft. Zudem sollte es den Verbänden zufolge eine verbindliche Berufsorientierung von Kindern bereits ab der siebten Klasse geben.

AUSBILDUNGSREIFE

Der Anteil der nicht ausbildungsreifen Schulabgänger soll auf zehn Prozent reduziert werden.

TECHNIKBERUFE

Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen soll nicht nur frühzeitig geweckt, sondern im gesamten Bildungslauf gefördert werden.

HOCHSCHULZUGANG

Mindestens für Meister, Fachwirte und Fachkaufleute soll der Hochschulzugang bundesweit ohne Fachbindung möglich sein. ysh

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