Wirtschaft : Dienstleistungsgewerbe: Dussmann will 2003 an die Börse

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Die im Dienstleistungsbereich tätige Dussmann-Gruppe bewertet das abgelaufene Geschäftsjahr 2000 als "insgesamt zufriedenstellend". Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um neun Prozent auf 2,28 Milliarden Mark, sagte der Unternehmenschef und alleinige Aktionär Peter Dussmann am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin. Der Gewinn wurde um sieben Prozent auf 124 Millionen Mark gesteigert. Knapp 54 000 Mitarbeiter in 26 Ländern erwirtschafteten dieses Ergebnis mit Dienstleistungen rund um Gebäude, wie Reinigung, Catering und Sicherheit und für Senioren. In einem schwieriger werdenden Umfeld habe das Unternehmen seine Position als Deutschlands führender Multidienstleister verteidigt, betonte Dussmann. Nach dem Zukauf von allein sechs Unternehmen in Deutschland im vergangenen Jahr solle 2001 zur Integration der Firmen und zum "Atemholen" genutzt werden. Für 2003 peile Dussmann dann den Gang an die Börse an, kündigte der Firmenchef an. Die Pläne für den ursprünglich im vergangenen Jahr angepeilten Börsengang waren verschoben worden. Zum 1. Januar 2001 wurde die Dussmann-Gruppe in eine Kapitalgesellschaft mit der Rechtsform einer AG & Co. KGaA umgewandelt.

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