Wirtschaft : DIW-Chef Hoffmann prognostiziert Konjunktur-Plus von drei Prozent

jhw

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Lutz Hoffmann, erwartet einen kräftigen Aufschwung von rund drei Prozent im kommenden Jahr. Die jüngste Konjunkturprognose ist eine der optimistischsten, die es gibt. Der DIW-Chef rechnet jetzt "erstmals mit einem signifikanten Beschäftigungszuwachs im kommenden Jahr auf Grund der konjunkturellen Stärke". Dadurch könnte die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr deutlich zurückgehen, sagte Hoffmann dem Tagesspiegel. Auch könne die Bundesregierung das Sparpaket leichter durchsetzen. "Ich bin optmistisch, dass die Regierung Kurs hält."

Unterdessen kündigte der Bundesbeauftragte für den Aufbau Ost, Rolf Schwanitz (SPD), an, der Bund werde im kommenden Jahr nur noch gut 38 Milliarden Mark anstelle von fast 41 Milliarden Mark im laufenden Jahr in den neuen Ländern ausgeben. Am stärksten betroffen von den Kürzungen sind einem Bericht der "Märkischen Allgemeinen" zufolge die Arbeitsförderung (minus 1,8 Milliarden), der Eisenbahnbau (minus 500 Millionen) und die Wirtschaftsförderung (minus 285 Millionen).

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