Wirtschaft : Eine Frage zum Euro: Warum sind auf den Euro-Scheinen Brücken abgebildet?

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Mit voller Absicht haben sich die Europäer bei der Gestaltung ihrer neuen, gemeinsamen Banknoten sehr neutral gezeigt. Damit die Scheine nicht mit einem bestimmten Teilnehmerland der Währungsunion in Verbindung gebracht werden, verzichtete man gänzlich auf die Abbildung von Personen. Weder die verschiedenen Fenster und Tore auf der Vorderseite, noch die Brücken auf der Rückseite der Euro-Scheine zeigen reale, in der Wirklichkeit existierende Bauwerke. Diese sind fiktiv und sollen vielmehr den Verlauf der europäischen Geschichte in den vergangenen Jahrhunderten widerspiegeln. Die von dem österreichischen Künstler Robert Kalina entworfenen Noten zeigen Architekturstile aus sieben verschiendenen Epochen der europäischen Kulturgeschichte: Klassik auf dem 5-Euro-Schein, Romanik auf dem 10-Euro-Schein, Gotik auf dem 20-Euro-Schein, Renaissance auf dem 50-Euro-Schein, Barock und Rokoko auf dem 100-Euro-Schein, Eisen- und Glasarchitektur des 19. Jahrhunderts auf dem 200-Euro-Schein und moderne Architektur des 20. Jahrhunderts auf dem 500-Euro-Schein.

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