Wirtschaft : Eine Frage zum Euro: Wie ist der Fahrplan für die Euro-Einführung?

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Die Daten der Euro-Bargeld-Einführung stehen seit langem fest. Erster wichtiger Stichtag war der 1. September. Seit diesem Tag haben Banken und Sparkassen begonnen, den Euro einzulagern. Auch Firmen haben zum Teil die neue Währung "bereits im Keller"

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Der Euro kommt - Infos zur Währungsumstellung Ab dem 17. Dezember darf dann auch "Otto Normalverbraucher" den Euro in den Händen halten. An diesem Tag gibt es bei Banken und Sparkassen das erste Mal so genannte Starterkits mit 20 Euro-Münzen im Wert von 10,23 Euro für den Ausgabepreis von 20 D-Mark. Der Beutel enthällt zwei Zwei-Euro-Stücke, drei Ein-Euro-Stücke, je vier 50- und 20-Cent-Münzen, drei Zehn-Cent-Stücke, zwei Fünf-Cent-Stücke und je eine Zwei- und Ein-Cent-Münze. 3,5 Millionen dieser Starterkits werden bereitliegen. Erst ab dem 1. Januar 2002 kann mit den neuen Münzen bezahlt werden. In der Silvester-Nacht 2001 auf 2002 wird dann endgültig das Euro-Zeitalter eingeläutet: Die neue Währung wird zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Bis Ende Februar allerdings sind auch noch Barzahlungen mit D-Mark möglich. Dann allerdings hat die deutsche Währung - ebenso wie die anderen nationalen Währungen der zwölf Euro-Staaten - endgültig ausgedient. Ab 1. März gilt nur noch der Euro. Wer dann immer noch D-Mark-Bargeld besitzt, kann es unentgeltlich und kostenfrei bei den Zweigstellen der Landeszentralbanken umtauschen.

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