Wirtschaft : Einzelhandel steht vor Kündigungswelle

BONN .Im gesamten Einzelhandel werden ohne Korrektur der neuen 630-DM-Regelung nach Verbandsangaben etwa 150 000 Arbeitsplätze verlorengehen.Das entspreche 30 Prozent der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Filialbetriebe und Selbstbedienungs-Warenhäuser (BFS), Eugen Viehof, am Donnerstag vor der Presse in Bonn."Die erste Kündigungswelle im Einzelhandel rollt." Zugleich verlangte er - im Unterschied zu individuellen Vorstößen in sächsischen Städten - eine generelle Beseitigung des gesetzlichen Ladenschlusses sowie den Verzicht der Bundesregierung auf ein "Zwangspfand" für Bierdosen und anderen Einweggetränkeverpackungen.Bei stagnierenden Umsätzen erwarten die Bau-, Super- und Verbrauchermärkte, Handelsketten und Selbstbedienungswarenhäuser des BSF "ein weiteres schwieriges Jahr mit mageren Erträgen".

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